100 Limesforscherinnen und –forscher tagen in Aalen und besuchen Caracalla-Ausstellung im Limesmuseum

Auf Einladung der Stadt Aalen fand kürzlich das 7. Kolloquium der Deutschen Limeskommission in Aalen statt.

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Neueste Forschungen zum Obergermanisch-Raetischen Limes mit seinen Wachttürmen und Kastellen und auch zu den Grenzabschnitten an Rhein und Donau standen im Mittelpunkt der Fachtagung, an der 100 Archäologinnen und Archäologen teilnahmen. Dabei wurde deutlich, dass nach mehr als 150 Jahren intensiver Forschungen am Limes auch heute noch unbekannte und sehr spannende Dinge darauf warten, entdeckt und erforscht zu werden. Die Archäologie bedient sich dabei neuester Technologien wie z.B. geophysikalische Prospektionsmethoden oder das Airborne-Laserscanning. Diese Methoden erlauben es, die Hinterlassenschaften der römischen Reichsgrenze großflächig zu untersuchen und bei bestimmten Fragestellungen, zielgerichtet Ausgrabungen durchzuführen. Bei 22 Vorträgen wurde die Geschichte des römischen Militärs in Deutschland von der Zeit um Christi Geburt bis in die 380er Jahre und spezielle Fragestellungen wie z.B. zu besonderen Waffen besprochen. Zum Abschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung die Möglichkeit, die Ausstellung „Caracalla - Kaiser, Tyrann, Feldherr“ im Limesmuseum zu besuchen. Diese Sonderausstellung ist noch bis zum 3. November im Limesmuseum zu besichtigen. Nähere Informationen sind unter $(link:e:http://www.museen-aalen.de|www.museen-aalen.de|_blank)$ oder unter der Telefonnummer 07361-5228270 erhältlich.
© Stadt Aalen, 01.10.2013