Knapp 50 000 Besucher - Limesmuseum Aalen mit guter Besucherbilanz 2012

Mit 49.199 Gästen kann das Limesmuseum wieder auf ein sehr gutes Museumsjahr 2012 zurückblicken. Damit bleibt das Limesmuseum Spitzenreiter aller Museen und touristischen Einrichtungen der Region. Es ist wie in den vergangenen Jahren mit weitaus der höchsten Besucherzahl auch das Zugpferd der Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Das Museum zählt somit zu den führenden archäologischen Touristenattraktionen in ganz Süddeutschland.

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Möglich machen dieses erfreuliche Ergebnis mehrere Faktoren. Die kontinuierliche Basisarbeit des Museums und attraktive Sonderausstellungen, die neu aufgearbeitete Themen in ansprechender Weise präsentieren, regen zu Mehrfachbesuchen an. Dazu kommt ein breitgefächertes Angebot von Festen und Sonderveranstaltungen, die ein ganzheitliches Museumserlebnis bieten. Ein Blick in die Statistik beleuchtet die Besucherstruktur. Wie auch in den vergangenen Jahren stellen Schulklassen die umfangreichste Besuchergruppe dar. 520 Klassen, davon 54 direkt aus Aalen, mit insgesamt 12.849 Schülern nutzten das Limesmuseum als außerschulischen Lernort. Schulen sind ein nicht zu vernachlässigender Partner des Museums, was die seit Jahren stabil bleibenden Museumsbesuche trotz verstärkter musealer Angebote an vielen Orten am Limes belegen. 97 allgemeine Besuchergruppen mit 2571 Gästen zählte das Museum, damit lag die Zahl mit leicht gestiegener Tendenz fast gleich wie 2011 und 2010. Deutlich gestiegen ist dagegen die Anzahl der Familienbesuche. Im Vergleich zum Vorjahr kamen rund 500 Familien mit Kindern mehr ins Haus, was die Beliebtheit des familienfreundlichen Angebots des Limesmuseums mit Verkleidungsecke, diversen Spielstationen oder den Familienferienaktionen unterstreicht. Insgesamt wurden im Jahr 2012 1731 Familienkarten ausgegeben, die 6 639 Eltern und Kinder ins Museum führten. Dazu kamen weitere 1981 Familien-Besucher über den kostenlosen Aalener Familienpass, den Landesfamilienpass und die Ostalbcard. Die nahezu 100 Kindergeburtstage sprechen vom ungebrochenen Interesse der jüngsten Römerfans am Feiern in ganz besonderer Atmosphäre im Museum. Das Highlight des Jahres, die berühmten Aalener Römertage, ließen mehr als 9500 Gäste auf das Museumsgelände strömen. Deutschlandweite Presseberichte über die dpa und die Anwesenheit mehrere Film- und Radioteams unterstreichen die überregionale Bedeutung der Römertage als eine der wichtigste archäologischen Festveranstaltungen Süddeutschlands. Diese Großveranstaltung, die inzwischen von fast allen bedeutenden Römermuseen in Europa adaptiert wurde, hat ihren Ursprung in Aalen und führt immer noch die besten und wichtigsten Römergruppen mehrerer Länder auf dem Gelände der einst größten röm. Reitereinheit nördlich der Alpen zusammen.
© Stadt Aalen, 19.02.2013