Limesmuseum Aalen erhält 2,4 Mio € Zuschuss vom Bund

Oberbürgermeister Rentschler freut sich über ersten Schritt zur Entwicklung des Limesmuseums

Das Limesmuseum Aalen soll vom Bund einen Zuschuss zur geplanten Sanierung in Höhe von 2,4 Mio € erhalten. Die freudige Nachricht aus dem Bundesbauministerium übermittelten Staatssekretär Christian Lange MdB und Roderich Kiesewetter MdB am Mittwoch, 19. November 2014.

Ansicht des sanierten Limesmuseums
Ansicht des sanierten Limesmuseums (© Stadt Aalen)

„Das ist ein wahrer Freudentag“ sagte Oberbürgermeister Thilo Rentschler „nicht nur für Aalen, sondern für das ganze Land“. Das Limesmuseum ist das einzige Projekt in Baden-Württemberg, das in das Förderprogramm aufgenommen wurde. „Dies zeigt mir, dass die Stadt gemeinsam mit dem Limesinformationszentrum und dem Archäologischen Landesmuseum ein sehr gutes Konzept vorgelegt hat“ stellte der Oberbürgermeister fest.

Im September hatte die Stadt Aalen einen Antrag auf Zuschuss zur geplanten Sanierung des Limesmuseums  mit einem Aufwand von rund  6,7 Mio € beim Bund im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ gestellt. Das Bundesbauministerium legte mit  insgesamt 50 Mio €  ein Programm  für  „investive und konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit“ auf.

Der Antrag der Stadt Aalen habe intensive Unterstützung von Staatssekretär Lange und Bundestagsabgeordneter Kiesewetter erhalten, so der Oberbürgermeister. „Auch in Staatssekretär Ingo Rust MdL  hatten wir einen starken Verbündeten für unser Anliegen. Ihm und unseren Abgeordneten bei Bund und Land danke ich ganz herzlich. Auch die Begleitung unseres Antrags durch das Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum war vorbildlich. Staatssekretär Jürgen Walter MdL hat anlässlich des 50. Geburtstages des Limesmuseums ebenfalls große Unterstützung signalisiert.“  Nun gelte es wie seit jeher gute Übung in enger Abstimmung mit dem Land das weitere Vorgehen abzustimmen und den Umbau in Angriff zu nehmen. „Die erste Hürde für die geplante Neuausrichtung haben wir genommen“ meinte der Oberbürgermeister.

Info

Die Stadt Aalen betreibt das Limesmuseum Aalen seit den 60er Jahren in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg. Das Haus gilt als Kompetenzzentrum am Limes, unter seinem Dach befinden sich neben dem Museum auch die Geschäftsstelle der Deutschen Limesstrasse und das Limesinformationszentrum für Baden-Württemberg.

Seit der Gründung des Limesmuseums, als Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums, im Jahr 1964 wurde das Haus und das umgebende Kastellgelände mehrmals umgebaut und erweitert. Nach 1980 und 1999 war im Jahr 2005, parallel zur Auszeichnung des Limes als Weltkulturerbestätte, der Archäologische Park  und die römische Reiterbaracke erstellt worden.

Die energetische Sanierung des Hauptgebäudes und die didaktische Überarbeitung der Dauerausstellung wird mit rund 6,7 Mio € veranschlagt. Insgesamt waren bis zur Abgabefrist im September rund 270 Förderanträge beim zuständigen Bundesministerium eingegangen. Die Jury unter Vorsitz von Staatssekretär Florian Pronold  MdB hat sich für 21 Projekte zur Förderung entschieden. 

 

© Stadt Aalen, 20.11.2014