„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.“ – So beginnt der Evangelist Lukas seine Weihnachtsgeschichte und setzt damit ganz bewusst neben seine religiöse Intention auch eine historische Einbindung der Geburt Jesu. Die erfreuliche Erwähnung einer Schätzung, also eines römischen Census in Judäa, wirft aber einige Fragen auf, die im Rahmen des Vortrags behandelt werden. Was ist überhaupt ein römischer Census? – und wie sind aus heutiger Sicht die Erzählungen des Neuen Testamentes und die zweifellos vorhandenen Widersprüche historisch einzuordnen? - Eine Heilsgeschichte im Faktencheck.
Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei.
Beginn: 18:00 Uhr
Referent: Dr. Martin Kemkes (Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg)