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Adresse
Limesmuseum
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Feiertage 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen
Eintrittspreise
Erwachsene 6 €
Ermäßigung 4 €
Gruppen ab 15 P. 4 € p.P.
Schülergruppe 2 € p.P.
Familienkarte 13,50 €
Kombiticket 8 €

Situla

Objektdaten

inventarnummer
1994-0168-0002-0001
fundtyp
Sitlua
datierung
2. Hälfte 1. Jh. v. Chr.
epoche
Latènezeit
fundort
Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis
standort
Limesmuseum Aalen
herstellungstechnik
Drehscheibe; Rollrädchen
Größe
13.7 cm × 14.9 cm
gewicht
298.94 g
Material
Keramik

Beschreibung

Derartige scharfkantige Situlen mit Doppelpunktreihen sind charakteristische Gefäße der Großromstedter Kultur. Diese elbgermanische Gruppe lässt sich in der zweiten Hälfte des 1. Jh. v. Chr. in keltischen Siedlungen im Taubertal nieder, dem südwestlichsten Punkt ihres Verbreitungsgebietes. Wie genau das Nebeneinander der Einheimischen und Zugewanderten im Alltag aussah, kann nicht mehr nachvollzogen werden. Nach ca. zwei Generationen entwickelte sich daraus eine eigene lokale Kulturgruppe.

Situlen sind Ausschankgefäße, die bereits bei den Griechen und in der Hallstatt-Kultur vorkommen und bis ins Mittelalter gebräuchlich waren. Die ursprünglich metallenen Gefäße wurden aus Ton nachgeahmt, wobei diese neuen Formen mit eingezogenem Bauch entstanden.

Die Situla kam in einem Grubenhaus nebst zahlreichen anderen germanischen Keramikfragmenten zutage.

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