Objektdaten
- fundtyp
- Grabstein
- datierung
- 2. Jh. n. Chr.
- epoche
- Römische Kaiserzeit
- Material
- Stein (Kalkstein)
- gewicht
- 185 kg
- Größe
- 64.5 cm x 103 cm x 14 cm
- fundort
- Brackenheim, Lkr. Heilbronn
- museum
- Limesmuseum Aalen
Beschreibung
Ein Ostgallier am Neckar Der Grabstein belegt, dass Menschen aus anderen Provinzen in die Limesregion zogen. Der Tote Iumma war ein Bürger der Mediomatriker, die südlich der Treverer an der Mosel im heutigen Lothringen (Ostfrankreich) lebten. Damals gehörte die Gemeinde zur Provinz Gallia Belgica. Auch die Namen seines Sohns, seiner Frau und seines Schwiegervaters weisen auf eine keltische Herkunft hin. Das Grabmal ist zwar aus Kalkstein, wurde aber mit einer gelbbraunen Ölfarbe überstrichen. Der Stein wurde in der Kirche von Meinsheim eingemauert. Bei dem ersten Versuch, ihn herauszunehmen, sprang er diagonal. 1912 gelang es schließlich und die Gemeinde verkaufte ihn an das Stuttgarter Lapidarium. Erst nach einer Reinigung waren die Buchstaben in den Zierhenkeln (ansae) deutlich sichtbar.
Weiterführend
Links
- Dauerausstellung
Begleiten Sie sieben römische Charaktere in ihre jeweiligen Lebensbereiche – am Limes, im Kastelldorf und im Kastell.
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